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Neue Seite 4
  Geschichte der Hütte zur Geschichte der Hüttenpächter

Am 27.8.1927 wurde die vom Architekten Kurt Einert geplante Bergsteigerbehausung mit 12 Betten und 24 Lagern eröffnet. Die Leute auf dem Foto bestaunen die Darbietung der Neustifter Schuhplattler, die extra für die Einweihungsfeier aufgestiegen waren.

In den 30er Jahren wurde die Sulzenauhütte mit dem Winterhaus (linker Bildrand) erweitert, welches im Sommer als Schlafhaus genützt wurde. Ganz dem Zeitgeist entsprechend wurden die neuen Übernachtungsräume streng für Männer und Frauen getrennt. Unter dem Dach wurde die Kapelle zum Hl. St.Bernhard eingerichtet, die natürlich auch allzuoft als Notlager herhalten mußte. Die Hütte verfügte nun über 24 Betten und 50 Lager was den Bau einer zweiten Gaststube (der Münchner Stube) notwendig machte.
Am 5.April 1975 ereignete sich dann eine Katastrophe, die der alte Dresdnerhüttenwirt bereits in den 20er Jahren voraussagte, als er den Bauherren aus Leipzig erklärte, dass die Hütte an diesem Platz nicht vor Lawinen sicher sei. Ein Lawinenabgang machte das Winterhaus dem Erdboden gleich und auch das Haupthaus wurde, wie man am Bild erkennen kann zu zwei Drittel zerstört.
Nach 3-jährigem Wiederaufbau erstrahlte die Hütte 1979 in neuem Glanz. Die neue Hütte wurde natürlich modernst ausgestattet und verfügt über 40 Betten und 100 Lager. Da man die intakten Gebäudereste der alten Hütte (Leipziger und Münchnerstube) in den neuen Gebäudekomplex integrierte gelang es gut den Hüttencharakter und die  heimelige Atmosphäre in den Stuben zu erhalten. Das lange Flachdach aus Stahlbeton schützt die Hütte vor neuen Zerstörungen bei Lawinenabgängen.